Patella Luxation

Patella-Untersuchung...muß von einem Facharzt untersucht werden... unsere Zuchttiere sind alle auf Patella untersucht...siehr Zuchttiere!...leider geht die Patella-Erkrankung, viele Generationen zurück.Früher wurde die Patella noch nicht so regelmäßig untersucht, deswegen kann es sein,dass auch Welpen, von Eltern ohne Patellaluxation, trotzdem Patellaluxation bekommen können.

Was ist eine Kniescheiben-Verrenkung (Patella-Luxation) beim Hund?Die Verrenkung der Kniescheibe (Patella-Luxation) ist eine häufige Ursache von Lahmheiten bei Hunden. Vor allem kleine Hunderassen (insbesondere Zwergrassen, zum Beispiel Chihuahua) sowie wachsende und ältere Hunde sind anfällig für eine Kniescheiben-Verrenkung.Die Kniescheibe (Patella) ist ein flacher, scheibenförmiger Knochen, der vor dem Kniegelenk liegt. Bei der Patella-Luxation springt die Kniescheibe des Hundes aus ihrer Gleitrinne im Oberschenkel-Knochen heraus. Dadurch kann der Hund das Bein nicht mehr richtig oder nur noch unter Schmerzen belasten.

Was sind die Ursachen einer Kniescheiben-Verrenkung (Patella-Luxation) beim Hund?Mögliche Ursachen einer Kniescheiben-Verrenkung (Patella-Luxation) beim Hund sind eine angeborene zu flach ausgebildete Gleitrinne sowie Abweichungen in der Knochenachse zwischen Oberschenkel und Unterschenkel.Auch Gelenkerkrankungen wie die Arthrose (Gelenkverschleiß) bei älteren Hunden können eine Kniescheiben-Verrenkung begünstigen.Davon unterscheidet man die Kniescheiben-Verrenkung bei Hunden mit einer normalen Patellaform durch einen Unfall. Sie tritt meist nur an einer Seite auf und ist häufig mit einer Verletzung, gerissenen Bändern und einem Bluterguss (Hämatom) verbunden.

Wie äußert sich eine Kniescheiben-Verrenkung (Patella-Luxation) beim Hund?Die Kniescheiben-Verrenkung (Patella-Luxation) lässt sich daran erkennen, dass der Hund beim Laufen plötzlich das Bein hochhält. Der Hund entlastet das betroffene Bein zeitweise, sodass er nur auf drei Beinen läuft – dadurch kommt es zu einem typisch hüpfenden Gang.Bei einer starken Kniescheiben-Verrenkung mit Schmerzen kann die Belastbarkeit des betroffenen Beins mitunter so stark eingeschränkt sein, dass der Hund deutlich lahmt.

Die Kniescheibenverrenkung/Kniescheibenluxation ist die häufigste Lahmheitsursache bei Niederläufern. Die angeborene Form wird in die mediale und laterale Luxation unterteilt und kommt meist bei jungen, noch wachsenden Hunden vor. Die Störung kann ein- oder beidseitig vorhanden sein. Bei älteren Tieren tritt sie meist in Verbindung mit anderen Krankheiten wie beispielsweise Morbus Cushing oder auch Diabetis mellitus, auf. Zur Unterscheidung der angeborenen (kongenitalen) Patella-Luxation kommt die traumatische PL, die allerdings von der genetisch bedingten Form deutlich abgrenzt werden muss.

Grad 1: - Bei diesem Grad ist die Bewegung des Hundes normal, in wenigen Fällen kann es zu sporadischen leichten Lahmheiten kommen. Die Patella kann bei Streckung der Gliedmaße mit den Fingern medial luxiert werden, gleitet aber spontan zurück.

Grad 2: - Bei diesem Grad zeigen sich häufige spontane Luxationen bei der Fortbewegung mit Tragen der Gliedmaßen. Die Beine zeigen O-Beinigkeit (Genu varum), die Zehen werden einwärts rotiert. Wenn beide Gliedmaßen betroffen sind, wird bei der Fortbewegung das Strecken des Kniegelenkes vermieden. Die Patella kann bei einem gestreckten Gelenk leicht luxiert werden, gleitet nicht spontan zurück, sondern verbleibt in luxierter Stellung.

Grad 3: - Deutliche O-Beinigkeit mit Einwärtsrotation. Bei einseitiger Luxation wird das betroffene Bein getragen. Betroffene Hunde mit beidseitiger Luxation zeichnen sich durch einen kurzen Schritt mit gebeugten Knien aus. Die luxierte Patella ist schwierig wieder in die ursprüngliche Form zu bringen und reluxiert sofort wieder.

Grad 4: - Optisch und vom Bewegungsablauf entspricht dieser Grad dem Bild von Grad 3. Welpen mit 3 bis 6 Monaten hüpfen (hasenartig) und belasten nur die vorderen Gliedmaße. Die Patella lässt sich hierbei nicht mehr in die gewünschte Form bringen.

Am anfang nur kurze Spaziergänge und keine wilden Ballspiele Dies ist sehr wichtig, da die Knochen und Gelenke erst allmählich stabil werden und zu frühe Belastung zu bleibenden Schäden (zum Beispiel Patella-Luxation) führen kann. Aus dem gleichen Grunde sollten die Welpen auch nicht selbst Treppen steigen und nicht zu intensiven Springspielen animiert werden.